Im AI-DOG-TALKING PODCAST: Die Welt erschnüffeln! Warum die Nase der Schlüssel zum Glück unserer Hunde ist, tauchte HundsKompetenZEN wieder einmal in die Studien der Wissenschaften ein, um den Verhaltensweisen unserer Hunde auf den Grund zu gehen. Ein absolut empfehlenswerter interessanter Beitrag!
Gerade für solche wie mich, die während des Beobachtens der Erfahrungswelt unserer vierbeinigen Begleiter, eher so der Typ Berti sind – mein Verständnis neigt dazu, die Vorgänge bestimmter Situationen auf emotionalen Ebenen zu interpretieren, was wiederum nicht bedeutet, dass es die gleichen Reaktionen hervorruft – heben die Podcasts das Nachdenken auf Typ Odin – Dinge mit dem gebührenden Respekt, etwas freier, leinenloser betrachten zu können.
Aber zurück zum Beitrag, eine Hommage unserer Nasenbärchis. Genau! Lasst sie schnüffeln! Und wenn es mal wieder etwas länger dauert, dann habt Geduld und gönnt euren Nasenschmökerern das Vergnügen. Wir können ihre nasalen Landschaftsbetrachtungen nicht sehen und nicht einmal im Schnee anhand der Farbnuancen erahnen. Leider können wir nicht erkennen, welche Wälzer und Informationsflüsse, da draußen in den „Büchertelefonzellen“, den öffentlichen Austauschbörsen bereitstehen. So manch ein Hund möchte sich gerade in romantischer Liebeslyrik vergessen können und wird auf Seite 321, kurz vor dem spannendsten Kapitel weggezerrt. Weiter unterwegs, oh wie interessant, Teil 2 des Romans! Den muss man unbedingt zweimal lesen. Nicht weit entfernt, an den Blättern des nächsten Busches hängt doch tatsächlich die Fortsetzung. Sehr spannend! Ein aufmerksamer Leser kommt nicht umhin, einfach mal das Bein zu heben, um für die Autoren seine Rezension abzugeben. So! Erledigt! Ach herje, da vorne rechts um die Ecke, Kapitel 4, vielleicht „The End“… Oh nein! Herrchen/Frauchen tendiert ausgerechnet jetzt, nach links abzubiegen. Verflixt, aber warte mal, dort am nächsten Baum… eine heiße Diskussion der „WhatsApp-Gruppe: Das ist unser Wald!!!“ Es haben sich doch tatsächlich neue Mitglieder hinzugefügt. Also diese Nachricht ist ein Muss! Man will ja auf den neuesten Stand bleiben…
Könnten doch nur über den schnuppernden Köpfen unserer Leseratten bebilderte Blasen aufploppen, meinte Timi-Frauchen. Da bin ich ganz bei ihr. Denn dann wären wir nicht immer so außen vor.
Außerdem sind wir auf ein Paradoxon gestoßen. Eine Weitnasigkeit, ähnlich der Weitsichtigkeit beim Menschen. Obwohl unsere Nasenexperten in der Lage sind durch dicke Wände, die Frühstückswurst des Nachbarn zu erschnüffeln, fällt es ihnen manchmal unheimlich schwer, ein Leckerli direkt vor der Nase ausfindig zu machen. Da schnuppern sie ewig drumherum, schnuppern und schnuppern und treten dabei sogar noch darauf. Für Frauchen/Herrchen kann es unerträglich werden, ihnen, in ihrer unerklärlichen Nasenhilflosigkeit zu zusehen. Hund, bitte, ich weiß, deine Nase ist der Schlüssel zum Glück, doch benutze nur einmal ganz kurz deinen Schlüsselbund, die Verschwendung Namens „Augen“, die Mutter Natur oberhalb des Geruchssinns bei dir angebracht hat. Aber vielleicht stecken ja in diesem Fall kleine Friedrich Nietzsches in den Nasen unserer Hunde? Das Offensichtliche muss nicht das Wahre sein! Erst mal hinter die Oberfläche der Dinge riechen!
Wer weiß, wer weiß
In diesem Sinne, auf zur Abendschmökerrunde!
(C) 2026 Anja Ziegenbein

